Solaranlage Bezirk Winterthur

Photovoltaik Bezirk Winterthur · Kanton Zürich

Die Stadt zahlt 6.86 Rappen mehr als die Dörfer ringsum.

Im Bezirk Winterthur gibt es faktisch zwei Tarife: 32.95 Rappen in der Stadt und 26.09 in den Landgemeinden ringsum — einzige Ausnahme ist Elsau, wo zwei Genossenschaften bis 32.75 Rappen verlangen. Nirgends im Kanton ist der Sprung zwischen Stadt und Umland so scharf. Für Ihre Solaranlage ist das die wichtigste Zahl auf dieser Seite.

Bezug gegen Vergütung
bis zu 3 AngeboteBetriebe aus der Regionkostenlos und unverbindlichohne Werbeanrufe

1Beginnen wir mit Ihrer Postleitzahl.

2Was haben Sie vor?

3Wie ist Ihr Dach ausgeführt?

4Wie gross ist die Fläche ungefähr?

5Soll ein Batteriespeicher dazu?

6Wann soll die Anlage stehen?

7Haben Sie eine Wärmepumpe?

8Wallbox oder Ladestation geplant?

✓Das genügt für den Anfang.

Schritt 1 von 9

Sechs kurze Fragen — die erste ist die einfachste.

PLZ eintragen — danach geht es weiter.
Schritt 2 von 9

Danach richtet sich, welche Betriebe für Sie in Frage kommen.

Schritt 3 von 9

Die Ausführung bestimmt das Befestigungssystem — und einen guten Teil der Montagekosten.

Schritt 4 von 9

Eine Schätzung genügt. Gemessen wird später vor Ort.

Schritt 5 von 9

Ein Speicher hebt den Eigenverbrauch von rund 30 auf rund 60 Prozent — und genau daran hängt die Rechnung.

Schritt 6 von 9

Die Betriebe planen mit Vorlauf. Ein realistischer Termin hilft beim Vergleich.

Schritt 7 von 9

Sie verschiebt den Eigenverbrauch in den Winter — das ändert die Rechnung spürbar.

Schritt 8 von 9

Wer sein Auto zu Hause lädt, verbraucht den eigenen Strom selbst — das rechnet sich doppelt.

Schritt 9 von 9

Wir geben Ihre Angaben an bis zu 3 Betriebe aus der Region weiter. Sie entscheiden, wer Sie kontaktiert.

Kostenlos, unverbindlich, keine Werbeanrufe.

32.95Rp.
kostet die Kilowattstunde in der Stadt Winterthur — der höchste Wert unter den Städten des Kantons
26.09Rp.
kostet sie in den übrigen Gemeinden des Bezirks, ausser in Elsau
13.00Rp.
zahlt Stadtwerk Winterthur im Winter fix je eingespeister Kilowattstunde, inkl. Nachweis
6.86Rp.
Unterschied — bei 4'500 kWh Jahresverbrauch rund 310 Franken
Altikon 26.09 Rp.Brütten 26.09 Rp.Dägerlen 26.09 Rp.Dättlikon 26.09 Rp.Dinhard 26.09 Rp.Ellikon an der Thur 26.09 Rp.Elsau 26.09–32.75 Rp.Hagenbuch 26.09 Rp.Hettlingen 26.09 Rp.Neftenbach 26.09 Rp.Pfungen 26.09 Rp.Rickenbach (ZH) 26.09 Rp.Schlatt (ZH) 26.09 Rp.Seuzach 26.09 Rp.Turbenthal 26.09 Rp.Zell (ZH) 26.09 Rp.Elgg 26.09 Rp.Wiesendangen 26.09 Rp.Winterthur 32.95 Rp.Altikon 26.09 Rp.Brütten 26.09 Rp.Dägerlen 26.09 Rp.Dättlikon 26.09 Rp.Dinhard 26.09 Rp.Ellikon an der Thur 26.09 Rp.Elsau 26.09–32.75 Rp.Hagenbuch 26.09 Rp.Hettlingen 26.09 Rp.Neftenbach 26.09 Rp.Pfungen 26.09 Rp.Rickenbach (ZH) 26.09 Rp.Schlatt (ZH) 26.09 Rp.Seuzach 26.09 Rp.Turbenthal 26.09 Rp.Zell (ZH) 26.09 Rp.Elgg 26.09 Rp.Wiesendangen 26.09 Rp.Winterthur 32.95 Rp.
Der Bezirk

Eine Stadt, achtzehn Dörfer, zwei Tarife

Der Bezirk Winterthur ist einfach gebaut: eine grosse Stadt mit eigenem Werk und achtzehn Landgemeinden, die bis auf die Elsauer Ortsteile alle an den EKZ hängen. Damit ist auch die Tariffrage einfach — und der Unterschied grösser als in jedem anderen Zürcher Bezirk. Wer in Winterthur wohnt, zahlt 32.95 Rappen. Wer in Neftenbach, Seuzach oder Elsau wohnt, 26.09.

Beim Bauen unterscheiden sich die beiden Welten ebenfalls. In der Stadt dominieren Mehrfamilienhäuser und Reihenhäuser aus der Nachkriegszeit — dort ist der Zusammenschluss zum Eigenverbrauch oft der grössere Hebel als die Anlagengrösse. Im Weinland und im Tösstal stehen Bauernhäuser mit grossen, ungestörten Scheunendächern; dort geht es eher um die Frage, ab welcher Anlagengrösse die gesetzliche Mindestvergütung wegfällt.

Gemeinden

Alle 19 Gemeinden im Bezirk Winterthur

Nach Bezugspreis sortiert. Siebzehn Gemeinden liegen gleichauf; heraus fallen die Stadt und die Genossenschafts-Ortsteile von Elsau.

Alle 19 Gemeinden des Bezirks sind aufgeführt. Für 9 davon gibt es eine eigene Seite mit den Tarifen vor Ort; die übrigen führen auf die Kantonsübersicht — fragen Sie für diese Orte einfach direkt an, die Betriebe fahren ohnehin in den ganzen Bezirk.

Netzbetreiber

Zwei Werke, zwei völlig verschiedene Modelle

Stadtwerk Winterthur ist eines der wenigen Werke im Kanton mit einem festen Jahrestarif statt eines Marktpreises.

NetzbetreiberGemeindenBezug 2026Einspeisung 2026
NetzbetreiberEKZGemeinden18 Gemeinden ausserhalb der StadtBezug 202626.09 Rp.Einspeisung 2026Referenz-Marktpreis, Minimum 6.00 Rp. (unter 30 kW) und 6.20 (bis 150 kW ohne Eigenverbrauch); Nachweis bis 3.00 Rp.
NetzbetreiberStadtwerk WinterthurGemeindenWinterthurBezug 202632.95 Rp.Einspeisung 2026fest: Winter 13.00, Sommer 10.00 Rp. für Anlagen unter 100 kW mit Eigenverbrauch, inklusive Herkunftsnachweis
NetzbetreiberEG Rümikon und EW RäterschenGemeindenElsau (Ortsteile)Bezug 202631.05–32.75 Rp.Einspeisung 2026nicht publiziert — beide Websites sind für den automatischen Abruf gesperrt

Stadtwerk Winterthur gehört zu den wenigen Werken im Kanton, die 2026 keinen Marktpreis weitergeben, sondern einen festen Saisontarif zahlen: 13.00 Rappen im Winter, 10.00 im Sommer, jeweils inklusive Herkunftsnachweis, für Anlagen unter 100 Kilowatt mit Eigenverbrauch. Das ist planbar — und deutlich mehr, als die gesetzliche Untergrenze verlangt.

Die EKZ vergüten nach dem vierteljährlichen Referenz-Marktpreis des Bundes, abgesichert durch die gesetzliche Mindestvergütung von 6.0 Rappen für Anlagen unter 30 Kilowatt und 6.2 Rappen für Anlagen bis 150 Kilowatt ohne Eigenverbrauch. Dazu kommt auf Wunsch der Herkunftsnachweis mit bis zu 3.00 Rappen.

Die entscheidende Zahl

Warum der Speicher in der Stadt anders rechnet als im Dorf

Abstand zwischen Bezugspreis und Vergütung 2026, in Rappen je Kilowattstunde

Stadt Winterthur Stadtwerk, Sommertarif 10.0022.95
Stadt Winterthur Stadtwerk, Wintertarif 13.0019.95
EKZ-Gemeinden Minimum 6.00 + Nachweis 3.0017.09
EKZ-Gemeinden Minimum 6.00 ohne Nachweis20.09

Der Abstand ist das, was jede selbst verbrauchte Kilowattstunde wert ist. In der Stadt liegt er trotz der deutlich besseren Vergütung höher als im Umland — weil der Bezugspreis den Unterschied überkompensiert.

Das ist das Bemerkenswerte an diesem Bezirk: Stadtwerk Winterthur zahlt für eingespeisten Strom fast das Doppelte der EKZ — und trotzdem ist der Eigenverbrauch in der Stadt der wertvollere. Der Grund ist der Bezugspreis, der die bessere Vergütung mehr als aufwiegt.

Der Referenz-Marktpreis lag im ersten Quartal 2026 bei 10.27 Rappen und im zweiten bei 3.90 — er hat sich innerhalb eines halben Jahres mehr als halbiert. Wir rechnen Ihre Offerte deshalb konsequent mit der gesetzlichen Untergrenze von 6.0 Rappen. Was darüber hinausgeht, ist Zugabe, keine Planungsgrundlage.

Bewilligung

Bewilligung: Meldeverfahren, mit Sonderregeln in der Altstadt

Im ganzen Bezirk gilt für gut angepasste Dachanlagen in der Bauzone das Meldeverfahren nach Paragraf 238 des kantonalen Planungs- und Baugesetzes und Artikel 18a des Raumplanungsgesetzes: 30 Tage vor Baubeginn melden, keine Baubewilligung. Die Eingabe erledigt Ihr Partnerbetrieb elektronisch.

In der Stadt Winterthur kommen die Kernzonen dazu — Altstadt, Neuwiesen und die Arbeitersiedlungen, die im Inventar der schützenswerten Ortsbilder stehen. Dort braucht es eine ordentliche Baubewilligung. In den Landgemeinden betrifft das vor allem die alten Dorfkerne und die Riegelbauten im Weinland. Ausserhalb der Bauzone — für ein Scheunendach also — gelten zusätzlich die Regeln des Raumplanungsrechts.

Häufige Fragen aus dem Bezirk Winterthur

Was Hausbesitzer im Bezirk Winterthur am häufigsten fragen

01Ich habe ein Scheunendach. Gilt für mich dieselbe Rechnung?

Nur bis 150 Kilowatt. Die gesetzliche Mindestvergütung schützt Anlagen unter 30 Kilowatt mit 6.00 Rappen und Anlagen bis 150 Kilowatt ohne Eigenverbrauch mit 6.20. Darüber gibt es keinen Boden mehr — dort bekommen Sie, was der Referenz-Marktpreis hergibt, und der lag im zweiten Quartal 2026 bei 3.90 Rappen.

Für ein grosses Scheunendach im Weinland heisst das: Der Eigenverbrauch entscheidet, nicht die Fläche. Ein Zusammenschluss zum Eigenverbrauch mit dem Wohnhaus, eine Wärmepumpe oder eine Ladestation verändern die Rechnung stärker als jedes zusätzliche Modul. Ausserhalb der Bauzone kommt die raumplanungsrechtliche Prüfung dazu.

02Lohnt sich eine Anlage auch, wenn ich in Winterthur zur Miete wohne?

Als Mieter können Sie keine Anlage bauen, aber Sie können von einer profitieren. In der Stadt Winterthur ist der Zusammenschluss zum Eigenverbrauch für Mehrfamilienhäuser besonders interessant, weil der Bezugspreis mit 32.95 Rappen hoch ist: Jede Kilowattstunde, die im Haus bleibt, spart genau diesen Betrag.

Für Eigentümer eines Mehrfamilienhauses ist das der grösste Hebel im Bezirk. Statt für 10.00 Rappen einzuspeisen, verkaufen Sie den Strom im Haus — die Mieter zahlen weniger als beim Werk, und die Anlage rechnet sich schneller. Ihr Partnerbetrieb rechnet Ihnen beide Varianten durch.

03Warum schwankt die Einspeisevergütung so stark?

Weil sie seit Anfang 2026 an den vierteljährlich neu festgelegten Referenz-Marktpreis des Bundes gekoppelt ist. Dieser Wert folgt dem europäischen Strommarkt und kann sich innert Monaten halbieren — das ist im Frühling 2026 genau so passiert, von 10.27 auf 3.90 Rappen.

Ein Boden ist aber eingezogen: Anlagen unter 30 Kilowatt erhalten in jedem Fall 6.0 Rappen. Im zweiten Quartal 2026 war das der einzige Grund, warum die Vergütung nicht weiter gefallen ist. Anlagen über 150 Kilowatt haben diesen Schutz nicht — für ein Wohnhaus ohne Belang, für ein Scheunendach dagegen sehr wohl.

Bis zu 3 Offerten aus der Region — für Ihr Dach im Bezirk Winterthur.

Sie nennen uns Ihre Adresse, dann rechnen bis zu 3 Betriebe aus der Region Ihr Dach durch — mit dem Tarif Ihrer Gemeinde und, beim Mehrfamilienhaus, der Variante mit Zusammenschluss zum Eigenverbrauch. Ohne Kosten, ohne Verpflichtung und ohne Werbeanrufe.

Datenstand 30. August 2026. Quellen: ElCom — Strompreise 2026, Standardprodukt H4 · Pronovo — Einmalvergütung Photovoltaik · BFE — Referenz-Marktpreis · Kanton Zürich — Meldeverfahren Solaranlagen. Bezugspreise inklusive 8.1 Prozent Mehrwertsteuer, aus den ElCom-Werten umgerechnet. Vergütungen exklusive Mehrwertsteuer. Tarife und Fördersätze ändern jährlich, der Referenz-Marktpreis vierteljährlich.