Solaranlage Kanton Schwyz

Photovoltaik Kanton Schwyz

Im Kanton Schwyz ist Strom teuer — und Solar deshalb stark.

Von 27.05 Rappen in Muotathal bis 42.26 in Vorderthal: Der Kanton Schwyz hat die höchsten Strompreise der Region, und die teuerste Gemeinde liegt über sechs Rappen über der teuersten des Kantons Zürich. Für Ihre Solaranlage ist genau das der Vorteil.

Was der Strom wert ist
bis zu 3 AngeboteBetriebe aus der Regionkostenlos und unverbindlichohne Werbeanrufe

1Beginnen wir mit Ihrer Postleitzahl.

2Was haben Sie vor?

3Wie ist Ihr Dach ausgeführt?

4Wie gross ist die Fläche ungefähr?

5Soll ein Batteriespeicher dazu?

6Wann soll die Anlage stehen?

7Haben Sie eine Wärmepumpe?

8Wallbox oder Ladestation geplant?

✓Das genügt für den Anfang.

Schritt 1 von 9

Sechs kurze Fragen — die erste ist die einfachste.

PLZ eintragen — danach geht es weiter.
Schritt 2 von 9

Danach richtet sich, welche Betriebe für Sie in Frage kommen.

Schritt 3 von 9

Die Ausführung bestimmt das Befestigungssystem — und einen guten Teil der Montagekosten.

Schritt 4 von 9

Eine Schätzung genügt. Gemessen wird später vor Ort.

Schritt 5 von 9

Ein Speicher hebt den Eigenverbrauch von rund 30 auf rund 60 Prozent — und genau daran hängt die Rechnung.

Schritt 6 von 9

Die Betriebe planen mit Vorlauf. Ein realistischer Termin hilft beim Vergleich.

Schritt 7 von 9

Sie verschiebt den Eigenverbrauch in den Winter — das ändert die Rechnung spürbar.

Schritt 8 von 9

Wer sein Auto zu Hause lädt, verbraucht den eigenen Strom selbst — das rechnet sich doppelt.

Schritt 9 von 9

Wir geben Ihre Angaben an bis zu 3 Betriebe aus der Region weiter. Sie entscheiden, wer Sie kontaktiert.

Kostenlos, unverbindlich, keine Werbeanrufe.

42.26Rp.
zahlt Vorderthal — der höchste Bezugspreis beider Kantone
70%
der Modulleistung dürfen seit 1.1.2026 höchstens eingespeist werden
0
Franken zahlt der Kanton an Photovoltaik oder Batteriespeicher
20Tage
Meldefrist statt 30 wie im Kanton Zürich
Schwyz 28.40 Rp.Einsiedeln 28.52 Rp.Freienbach 27.85 Rp.Lachen 39.90 Rp.Arth 33.81 Rp.Küssnacht (SZ) 30.44 Rp.Ingenbohl 30.44 Rp.Wollerau 27.85 Rp.Schwyz 28.40 Rp.Einsiedeln 28.52 Rp.Freienbach 27.85 Rp.Lachen 39.90 Rp.Arth 33.81 Rp.Küssnacht (SZ) 30.44 Rp.Ingenbohl 30.44 Rp.Wollerau 27.85 Rp.
Der Kanton

Drei Dinge, die es im Kanton Zürich so nicht gibt

Der Kanton Schwyz hat 30 Gemeinden und 17 Netzbetreiber — im Bezirk March betreibt jede einzelne Gemeinde ihr eigenes Elektrizitätswerk. Das treibt die Preise: Zwischen Muotathal mit 27.05 und Vorderthal mit 42.26 Rappen liegen 15.2 Rappen je Kilowattstunde. Selbst die günstigste March-Gemeinde liegt ungefähr auf dem Niveau der teuersten Zürcher.

Für eine Solaranlage ist ein hoher Strompreis die beste Ausgangslage, die es gibt: Jede selbst verbrauchte Kilowattstunde spart genau diesen Betrag. Im Bezirk March sind das rund 30 bis 36 Rappen — mehr als irgendwo im Kanton Zürich. Die Amortisationszeiten sind hier entsprechend kurz.

Bezirke

Alle 3 Bezirke mit eigener Seite

Drei Bezirke mit Hub-Seite. Einsiedeln, Gersau und Küssnacht bestehen aus je einer Gemeinde und haben deshalb direkt eine Ortsseite.

Netzbetreiber

Was die Schwyzer Werke 2026 zahlen

Alle rechnen nach dem Referenz-Marktpreis. Der Unterschied steckt im Herkunftsnachweis — und in einer Ausnahme.

Position2026Was dahintersteckt
PositionDas Modell2026Referenz-MarktpreisWas dahinterstecktAnders als im Kanton Zürich, wo mehrere Werke feste Jahrestarife setzen, rechnet in Schwyz jeder gefundene Betreiber quartalsweise nach dem BFE-Marktpreis ab, abgesichert durch die gesetzliche Mindestvergütung von 6.00 Rappen unter 30 Kilowatt.
PositionHerkunftsnachweis20260.00–3.00 Rp.Was dahinterstecktDer einzige echte Unterschied zwischen den Werken: EW Höfe nimmt ihn gar nicht ab, GWA Arth zahlt 1.00, EWS und EW Tuggen 1.50, EW Lachen und EW Wangen 2.00, EKZ Einsiedeln bis 3.00.
PositionDie Ausnahme2026mind. 10.00–11.00 Rp.Was dahinterstecktebs Energie garantiert im Wahlprodukt «Muotastrom Generare 2» im Hochtarif mindestens 10.00 Rappen im Sommer und 11.00 im Winter. Im Niedertarif — im Sommer mitten in der Ertragsspitze — gilt der Marktpreis.
PositionEinspeisebegrenzung202670 %Was dahinterstecktSeit 1. Januar 2026 dürfen bei ebs, EWS, energieUri, den Gemeindewerken Arth und der EW Höfe höchstens 70 Prozent der Modulleistung eingespeist werden. Die Einbusse beziffern die Werke auf höchstens 3 Prozent des Jahresertrags, entschädigt wird sie nicht.

Die 70-Prozent-Regel ist der wichtigste Satz auf dieser Seite, und sie wird oft missverstanden: Begrenzt wird die Einspeisung, nicht die Produktion. Was Sie im Haus verbrauchen, zählt nicht gegen die Grenze. Damit wird im Kanton Schwyz jede Massnahme, die den Eigenverbrauch hebt, doppelt wirksam — sie spart den hohen Bezugspreis und holt Ertrag zurück, der sonst abgeregelt würde.

Zur Förderung in einem Satz: Der Kanton schreibt selbst, dass Photovoltaikanlagen nicht gefördert werden, nur vom Bund durch Pronovo. Batteriespeicher kommen in keiner Massnahme vor. Gefördert werden Gebäudehülle, Wärmepumpen und thermische Solaranlagen. Rechnen Sie mit der Einmalvergütung des Bundes und mit sonst nichts.

Die entscheidende Zahl

Die Spannweite im Kanton, an fünf Adressen

Bezugspreis 2026 in Rappen je Kilowattstunde, inklusive Mehrwertsteuer

Muotathal EG Bisisthal — der tiefste im Kanton27.05
Freienbach EW Höfe27.85
Arth Gemeindewerke Arth33.81
Lachen EW Lachen39.90
Vorderthal EV Vorderthal — der höchste beider Kantone42.26

Je höher der Balken, desto mehr spart jede Kilowattstunde, die im Haus bleibt. Weil die Einspeisung im ganzen Kanton nahe der gesetzlichen Untergrenze liegt, ist dieser Balken zugleich das Mass für den Nutzen eines Batteriespeichers.

Bei 4’500 Kilowattstunden Jahresverbrauch macht die Spannweite rund 685 Franken im Jahr aus. Auf der Solarseite wirkt derselbe Unterschied noch einmal: In Vorderthal ist jede selbst verbrauchte Kilowattstunde rund 36 Rappen wert, in Muotathal rund 21.

Der Referenz-Marktpreis lag im ersten Quartal 2026 bei 10.27 Rappen und im zweiten bei 3.90 — er hat sich innerhalb eines halben Jahres mehr als halbiert. Wir rechnen Ihre Offerte deshalb konsequent mit der gesetzlichen Untergrenze von 6.0 Rappen. Was darüber hinausgeht, ist Zugabe, keine Planungsgrundlage.

Bewilligung

Bewilligung: 20 Tage statt 30 — Schwyz ist schneller

Im Kanton Schwyz genügt für gut angepasste Dachanlagen in der Bau- und Landwirtschaftszone die Meldung, und die Frist ist kürzer als im Kanton Zürich: Paragraf 75a Absatz 3 des Planungs- und Baugesetzes bestimmt, dass ein gemeldetes Vorhaben als bewilligt gilt, wenn es innert 20 Tagen ohne Widerspruch bleibt. Die Eingabe läuft über eBau; übergangsweise sind zusätzlich zwei unterschriebene Papierdossiers bei der Gemeinde einzureichen.

Eine Schwyzer Eigenheit kommt dazu: In Industrie- und Gewerbezonen sowie in Zonen für öffentliche Bauten genügt die Meldung auch für Fassadenanlagen und für Anlagen, die nicht «genügend angepasst» sind. Ordentlich bewilligt werden muss dagegen, was in einem ISOS-Gebiet mit Erhaltungsziel A liegt, auf einem Kultur- oder Naturdenkmal von kantonaler oder nationaler Bedeutung steht oder in einer Moorlandschaft. Anders als in Zürich ist die Kernzone in Schwyz kein eigener Auslöser — massgebend ist das kantonale Geoportal.

Häufige Fragen

Was Schwyzer Hausbesitzer am häufigsten fragen

01Fördert der Kanton Schwyz meine Solaranlage?

Nein, und der Kanton sagt es selbst so deutlich: «Solarstromanlagen / Photovoltaikanlagen werden vom Kanton nicht gefördert, jedoch vom Bund durch pronovo.» Batteriespeicher kommen in der Vollzugshilfe zum Förderprogramm Energie 2026 in keiner einzigen Massnahme vor.

Gefördert werden die Gebäudehülle mit 60 Franken je Quadratmeter, Wärmepumpen und thermische Solaranlagen — nicht die Stromproduktion. Für Ihre Rechnung bleibt die Einmalvergütung des Bundes: 360 Franken je Kilowatt bis 30 Kilowatt, bei zehn Kilowatt also rund 3’600 Franken. Rechnen Sie mit nichts anderem.

02Was bedeutet die 70-Prozent-Regel ab 2026?

Seit dem 1. Januar 2026 müssen neue Solaranlagen im Gebiet der Zentralschweizer Energieversorger so gebaut werden, dass höchstens 70 Prozent der Modulleistung ins Netz eingespeist werden. Elf Werke haben die Regel gemeinsam eingeführt, darunter ebs, EWS, energieUri und die Gemeindewerke Arth; die EW Höfe hat sie eigenständig in ihre Werkvorschriften geschrieben. Sie gilt damit fast kantonsweit.

Begrenzt wird die Einspeisung, nicht die Produktion. Was Sie im Haus verbrauchen, zählt nicht gegen die Grenze — die EW Höfe hält das ausdrücklich fest. Die Werke beziffern die Einbusse auf höchstens drei Prozent des Jahresertrags, entschädigt wird sie nicht. Der Hebel dagegen ist Eigenverbrauch: Speicher, Wärmepumpe, Ladestation.

03Warum schwankt die Einspeisevergütung so stark?

Weil sie seit Anfang 2026 an den vierteljährlich neu festgelegten Referenz-Marktpreis des Bundes gekoppelt ist. Dieser Wert folgt dem europäischen Strommarkt und kann sich innert Monaten halbieren — das ist im Frühling 2026 genau so passiert, von 10.27 auf 3.90 Rappen.

Ein Boden ist aber eingezogen: Anlagen unter 30 Kilowatt erhalten in jedem Fall 6.0 Rappen. Im zweiten Quartal 2026 war das der einzige Grund, warum die Vergütung nicht weiter gefallen ist. Anlagen über 150 Kilowatt haben diesen Schutz nicht — für ein Wohnhaus ohne Belang, für ein Scheunendach dagegen sehr wohl.

Bis zu 3 Offerten aus der Region — für Ihr Dach im Kanton Schwyz.

Sie nennen uns Ihre Adresse, dann rechnen bis zu 3 Betriebe aus der Region Ihr Dach durch — mit dem Tarif Ihrer Gemeinde und der 70-Prozent-Regel eingerechnet. Ohne Kosten, ohne Verpflichtung und ohne Werbeanrufe.

Neu im Angebot

Solaranlagen in Zug, Luzern, Ob- und Nidwalden

ULTRASOLAR führt seit September 2026 auch eigene Seiten für die Zentralschweiz — mit den Werken, dem Vergütungsmodell und dem Bewilligungsverfahren des jeweiligen Kantons.

Datenstand 30. August 2026. Quellen: ElCom — Strompreise 2026, Standardprodukt H4 · Gemeinsame Medienmitteilung der Zentralschweizer Energieversorger, 14.10.2025 · Kanton Schwyz — Planungshilfe für Solaranlagen am Gebäude · Kanton Schwyz — Förderprogramme Energie · Pronovo — Einmalvergütung Photovoltaik · BFE — Referenz-Marktpreis. Bezugspreise inklusive 8.1 Prozent Mehrwertsteuer, aus den ElCom-Werten umgerechnet. Vergütungen exklusive Mehrwertsteuer. Tarife ändern jährlich, der Referenz-Marktpreis vierteljährlich.