Photovoltaik für Unternehmen: was sich rechnet

Ratgeber · Gewerbe

Wer werktags von acht bis siebzehn Uhr Strom braucht, hat das ideale Profil.

Ein Gewerbebetrieb verbraucht dann, wenn die Sonne scheint. Das hebt den Eigenverbrauch über das hinaus, was ein Haushalt je erreicht — und macht die Rechnung deutlich einfacher.

Was ab 30 Kilowatt gilt
bis zu 3 AngeboteBetriebe aus der Regionkostenlos und unverbindlichohne Werbeanrufe

1Beginnen wir mit Ihrer Postleitzahl.

2Was haben Sie vor?

3Wie ist Ihr Dach ausgeführt?

4Wie gross ist die Fläche ungefähr?

5Soll ein Batteriespeicher dazu?

6Wann soll die Anlage stehen?

7Haben Sie eine Wärmepumpe?

8Wallbox oder Ladestation geplant?

✓Das genügt für den Anfang.

Schritt 1 von 9

Sechs kurze Fragen — die erste ist die einfachste.

PLZ eintragen — danach geht es weiter.
Schritt 2 von 9

Danach richtet sich, welche Betriebe für Sie in Frage kommen.

Schritt 3 von 9

Die Ausführung bestimmt das Befestigungssystem — und einen guten Teil der Montagekosten.

Schritt 4 von 9

Eine Schätzung genügt. Gemessen wird später vor Ort.

Schritt 5 von 9

Ein Speicher hebt den Eigenverbrauch von rund 30 auf rund 60 Prozent — deshalb fragen wir zuerst nach dem Verbrauch.

Schritt 6 von 9

Die Betriebe planen mit Vorlauf. Ein realistischer Termin hilft beim Vergleich.

Schritt 7 von 9

Sie verschiebt den Eigenverbrauch in den Winter — das ändert die Rechnung spürbar.

Schritt 8 von 9

Wer sein Auto zu Hause lädt, verbraucht den eigenen Strom selbst — das rechnet sich doppelt.

Schritt 9 von 9

Wir geben Ihre Angaben an bis zu 3 Betriebe aus der Region weiter. Sie entscheiden, wer Sie kontaktiert.

Kostenlos, unverbindlich, keine Werbeanrufe.

60–80
Prozent Eigenverbrauch möglich
30 kW
Schwelle für andere Regeln
grosse Flächen
senken den Preis je Kilowatt
bis zu 3
Offerten, kostenlos
Das Lastprofil

Warum Firmendächer besser abschneiden

Ein Haushalt verbraucht morgens und abends, die Anlage liefert mittags. Ein Gewerbebetrieb verbraucht genau dann, wenn produziert wird. Der Eigenverbrauch liegt deshalb ohne jede Zusatzmassnahme oft bei sechzig bis achtzig Prozent — ein Haushalt erreicht dreissig.

Dazu kommt die Fläche. Hallendächer sind gross, meist flach oder flach geneigt und ohne Gauben, Kamine und Dachfenster. Der Preis je Kilowatt sinkt entsprechend, weil Gerüst, Anfahrt und Planung sich auf mehr Leistung verteilen.

Der wunde Punkt ist das Wochenende. Wer samstags und sonntags nichts verbraucht, speist an diesen Tagen fast alles ein. Ein Betrieb mit Schichtbetrieb oder Kühlung schneidet deshalb besser ab als ein Büro.

Ab 30 Kilowatt

Andere Vergütung, andere Messung

Die gesetzliche Mindestvergütung von 6.00 Rappen gilt für Anlagen unter dreissig Kilowatt. Darüber richtet sich die Vergütung nach dem Referenzmarktpreis ohne Untergrenze, und einzelne Werke rechnen mit eigenen Modellen.

Auch bei der Messung wird es aufwendiger: Lastgangmessung statt einfacher Zähler, und je nach Werk ein Leistungstarif, bei dem die Spitzenleistung mitzählt. Das ist kein Hindernis, gehört aber vor die Investitionsrechnung.

Steuerlich ist die Anlage bei Unternehmen eine Investition und wird abgeschrieben. Das unterscheidet die Rechnung grundlegend von der eines Privathaushalts — lassen Sie das von Ihrer Treuhand rechnen, nicht vom Solarbetrieb.

Häufige Fragen

Was Unternehmen am häufigsten fragen

01

Lohnt sich ein Speicher im Gewerbe?

Seltener als im Haushalt, weil der Eigenverbrauch ohnehin hoch ist. Interessant wird er dort, wo ein Leistungstarif gilt: Der Speicher kappt Verbrauchsspitzen und senkt damit den Leistungspreis.

Das rechnet sich völlig anders als im Einfamilienhaus und braucht die Lastgangdaten des Betriebs.

02

Was ist mit dem Dach einer gemieteten Halle?

Dann braucht es eine schriftliche Vereinbarung mit der Eigentümerschaft: Wem gehört die Anlage, was passiert bei Vertragsende, wer trägt Rückbau und Instandhaltung, und wie ist der Zugang geregelt.

Ohne diese vier Punkte ist eine Anlage auf fremdem Dach ein Risiko — unabhängig davon, wie gut die Rechnung aussieht.

03

Können mehrere Betriebe den Strom teilen?

Innerhalb eines Areals über einen Zusammenschluss zum Eigenverbrauch, über die Arealgrenze hinaus seit dem 1. Januar 2026 über eine lokale Elektrizitätsgemeinschaft.

Letztere setzt voraus, dass alle Beteiligten auf derselben Netzebene beim selben Netzbetreiber in derselben Gemeinde liegen und die Produktionsleistung mindestens fünf Prozent der Anschlussleistung erreicht.

Für Firmendächer rechnen wir gesondert

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Für Ihren Ort gerechnet

Was in Ihrer Gemeinde gilt

Die Zahlen dieses Ratgebers hängen am Strompreis Ihres Werks. Auf den Gemeindeseiten steht er einzeln.

Datenstand 30. August 2026. Quellen: ElCom, Tarifwürfel 2026 · Pronovo, Einmalvergütung · EnergieSchweiz. Preise inklusive Mehrwertsteuer, Stand 2026. Vergütungen sind Jahreswerte; was in Ihrer Gemeinde gilt, steht auf der jeweiligen Gemeindeseite.