Umweltbilanz einer Solaranlage und Recycling

Ratgeber · Umwelt

Nach zwei bis drei Jahren hat die Anlage eingespielt, was ihre Herstellung gekostet hat.

Die häufigste Kritik an der Photovoltaik lautet, die Herstellung fresse den Nutzen auf. Die Zahlen sagen etwas anderes — und für das Ende der Lebensdauer ist gesorgt.

Was am Ende passiert
bis zu 3 AngeboteBetriebe aus der Regionkostenlos und unverbindlichohne Werbeanrufe

1Beginnen wir mit Ihrer Postleitzahl.

2Was haben Sie vor?

3Wie ist Ihr Dach ausgeführt?

4Wie gross ist die Fläche ungefähr?

5Soll ein Batteriespeicher dazu?

6Wann soll die Anlage stehen?

7Haben Sie eine Wärmepumpe?

8Wallbox oder Ladestation geplant?

✓Das genügt für den Anfang.

Schritt 1 von 9

Sechs kurze Fragen — die erste ist die einfachste.

PLZ eintragen — danach geht es weiter.
Schritt 2 von 9

Danach richtet sich, welche Betriebe für Sie in Frage kommen.

Schritt 3 von 9

Die Ausführung bestimmt das Befestigungssystem — und einen guten Teil der Montagekosten.

Schritt 4 von 9

Eine Schätzung genügt. Gemessen wird später vor Ort.

Schritt 5 von 9

Ein Speicher hebt den Eigenverbrauch von rund 30 auf rund 60 Prozent — deshalb fragen wir zuerst nach dem Verbrauch.

Schritt 6 von 9

Die Betriebe planen mit Vorlauf. Ein realistischer Termin hilft beim Vergleich.

Schritt 7 von 9

Sie verschiebt den Eigenverbrauch in den Winter — das ändert die Rechnung spürbar.

Schritt 8 von 9

Wer sein Auto zu Hause lädt, verbraucht den eigenen Strom selbst — das rechnet sich doppelt.

Schritt 9 von 9

Wir geben Ihre Angaben an bis zu 3 Betriebe aus der Region weiter. Sie entscheiden, wer Sie kontaktiert.

Kostenlos, unverbindlich, keine Werbeanrufe.

2–3
Jahre bis zur energetischen Amortisation
25–30
Jahre Lebensdauer
über 75
Prozent wiederverwertbar
bis zu 3
Offerten, kostenlos
Die Herstellung

Wie lange die Anlage braucht, um sich einzuspielen

Die Herstellung von Modulen, Wechselrichter und Unterkonstruktion braucht Energie. Im Mitteleuropa liegt die energetische Amortisation — der Zeitpunkt, an dem die Anlage so viel Energie geliefert hat, wie ihre Herstellung gekostet hat — bei zwei bis drei Jahren.

Danach folgen zweiundzwanzig bis siebenundzwanzig Jahre Betrieb ohne Emissionen vor Ort. Über die Lebensdauer liefert eine Anlage damit ein Vielfaches der Energie, die in ihr steckt.

Verglichen mit Strom aus fossilen Quellen ist der Unterschied deutlich: Solarstrom verursacht über den gesamten Lebensweg gerechnet einen Bruchteil der Emissionen von Strom aus Gas oder Kohle. Gegenüber dem Schweizer Verbrauchermix, der wesentlich auf Wasser und Kernkraft beruht, ist der Abstand kleiner — dort geht es weniger um Emissionen als um zusätzliche einheimische Produktion.

Das Ende

Rückgabe und Wiederverwertung

Solarmodule fallen unter die Verordnung über die Rückgabe, die Rücknahme und die Entsorgung elektrischer und elektronischer Geräte. Seit 2013 ist die Entsorgung über eine vorgezogene Recyclinggebühr geregelt, die beim Kauf bereits bezahlt wird.

Die Rückgabe ist deshalb für Sie kostenlos. Über fünfundsiebzig Prozent der Bestandteile werden wiederverwertet — vor allem Glas, das rund zwei Drittel des Gewichts ausmacht, dazu Aluminium aus dem Rahmen und Silizium.

Praktisch heisst das: Wer in dreissig Jahren ein Modul ersetzt, gibt es bei einer Sammelstelle oder beim Händler ab. Für Sie entsteht kein Aufwand ausser dem Transport.

Häufige Fragen

Was zur Umweltbilanz am häufigsten gefragt wird

01

Wie viel CO2 spart eine Anlage?

Das hängt davon ab, welchen Strom sie ersetzt. Ersetzt sie Strom aus fossilen Kraftwerken, ist die Einsparung erheblich; ersetzt sie Schweizer Wasserkraft, ist sie klein.

Realistisch betrachtet ersetzt zusätzliche Solarproduktion in der Schweiz vor allem Importstrom in den Wintermonaten und Grenzkraftwerke im europäischen Verbund — und dort ist der Effekt deutlich.

02

Enthalten Module Schadstoffe?

Übliche Siliziummodule enthalten keine besonders problematischen Stoffe. Was darin steckt, sind Glas, Aluminium, Silizium, Kupfer und Kunststoff.

Ältere Dünnschichtmodule konnten Cadmium enthalten. Sie spielen im heutigen Markt kaum eine Rolle und werden über dieselben Kanäle zurückgenommen.

03

Was passiert mit dem Speicher am Ende?

Lithium-Batterien werden ebenfalls zurückgenommen. Auch hier ist die Entsorgung über eine vorgezogene Gebühr abgedeckt.

Ein Speicher, der auf siebzig Prozent Restkapazität gefallen ist, ist nicht wertlos — für stationäre Zwecke reicht das oft noch Jahre. Verkauft wird er trotzdem selten, weil die Garantie abgelaufen ist.

Von der Bilanz zur Anlage

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Datenstand 30. August 2026. Quellen: ElCom, Tarifwürfel 2026 · Pronovo, Einmalvergütung · EnergieSchweiz. Preise inklusive Mehrwertsteuer, Stand 2026. Vergütungen sind Jahreswerte; was in Ihrer Gemeinde gilt, steht auf der jeweiligen Gemeindeseite.