Solaranlage Bezirk Pfäffikon

Photovoltaik Bezirk Pfäffikon · Kanton Zürich

Vier Werke, aber nur 3.3 Rappen dazwischen.

Im Bezirk Pfäffikon liegen die Tarife eng beieinander: zwischen 26.09 und 29.41 Rappen liegen nur 3.32 Rappen — im Bezirk Dielsdorf sind es 10.12. Wer hier eine Anlage plant, muss sich weniger mit Tarifen beschäftigen — und mehr mit dem Moorschutz rund um den Pfäffikersee.

Preise in den Gemeinden
bis zu 3 AngeboteBetriebe aus der Regionkostenlos und unverbindlichohne Werbeanrufe

1Beginnen wir mit Ihrer Postleitzahl.

2Was haben Sie vor?

3Wie ist Ihr Dach ausgeführt?

4Wie gross ist die Fläche ungefähr?

5Soll ein Batteriespeicher dazu?

6Wann soll die Anlage stehen?

7Haben Sie eine Wärmepumpe?

8Wallbox oder Ladestation geplant?

✓Das genügt für den Anfang.

Schritt 1 von 9

Sechs kurze Fragen — die erste ist die einfachste.

PLZ eintragen — danach geht es weiter.
Schritt 2 von 9

Danach richtet sich, welche Betriebe für Sie in Frage kommen.

Schritt 3 von 9

Die Ausführung bestimmt das Befestigungssystem — und einen guten Teil der Montagekosten.

Schritt 4 von 9

Eine Schätzung genügt. Gemessen wird später vor Ort.

Schritt 5 von 9

Ein Speicher hebt den Eigenverbrauch von rund 30 auf rund 60 Prozent — und genau daran hängt die Rechnung.

Schritt 6 von 9

Die Betriebe planen mit Vorlauf. Ein realistischer Termin hilft beim Vergleich.

Schritt 7 von 9

Sie verschiebt den Eigenverbrauch in den Winter — das ändert die Rechnung spürbar.

Schritt 8 von 9

Wer sein Auto zu Hause lädt, verbraucht den eigenen Strom selbst — das rechnet sich doppelt.

Schritt 9 von 9

Wir geben Ihre Angaben an bis zu 3 Betriebe aus der Region weiter. Sie entscheiden, wer Sie kontaktiert.

Kostenlos, unverbindlich, keine Werbeanrufe.

3.32Rp.
Spanne im Bezirk — im Bezirk Dielsdorf sind es 10.12 Rappen
4
Netzbetreiber auf zehn Gemeinden
1.50Rp.
zahlen Pfäffikon und Lindau für den Herkunftsnachweis, die EKZ bis 3.00
6.00Rp.
gesetzliche Untergrenze — alle vier Werke rechnen nach dem Marktpreis
Hittnau 26.09 Rp.Russikon 26.09 Rp.Weisslingen 26.09 Rp.Wila 26.09 Rp.Wildberg 26.09 Rp.Illnau-Effretikon 26.09 Rp.Bauma 26.09 Rp.Fehraltorf 27.65 Rp.Pfäffikon 28.68 Rp.Lindau 29.41 Rp.Hittnau 26.09 Rp.Russikon 26.09 Rp.Weisslingen 26.09 Rp.Wila 26.09 Rp.Wildberg 26.09 Rp.Illnau-Effretikon 26.09 Rp.Bauma 26.09 Rp.Fehraltorf 27.65 Rp.Pfäffikon 28.68 Rp.Lindau 29.41 Rp.
Der Bezirk

Wenig Tarifunterschied, dafür ein Schutzgebiet mitten drin

Zehn Gemeinden zwischen Illnau-Effretikon und dem Tösstal, vier Werke, und trotzdem nur 3.32 Rappen Unterschied vom günstigsten bis zum teuersten Ort. Sieben Gemeinden hängen an den EKZ, dazu kommen Fehraltorf, Pfäffikon und Lindau mit eigenen Werken. Alle vier rechnen nach demselben Modell: vierteljährlicher Referenz-Marktpreis mit gesetzlicher Untergrenze.

Was den Bezirk stattdessen prägt, ist der Pfäffikersee. Sein Ufer und die angrenzenden Riedflächen sind Moorlandschaft und Hochmoor von nationaler Bedeutung — das strengste Schutzregime, das die Schweiz kennt. Für Gebäude innerhalb der Bauzone ändert das nichts. Für Ökonomiegebäude und Bauten ausserhalb der Bauzone im Perimeter ändert es alles.

Gemeinden

Alle 10 Gemeinden im Bezirk Pfäffikon

Nach Bezugspreis sortiert, günstigste zuerst. Die Unterschiede sind klein — für die Anlagenplanung zählt hier eher das Dach.

Alle 10 Gemeinden des Bezirks sind aufgeführt. Für 8 davon gibt es eine eigene Seite mit den Tarifen vor Ort; die übrigen führen auf die Kantonsübersicht — fragen Sie für diese Orte einfach direkt an, die Betriebe fahren ohnehin in den ganzen Bezirk.

Netzbetreiber

Die vier Werke im Bezirk und was sie 2026 zahlen

Alle vier folgen dem Referenz-Marktpreis. Der Unterschied steckt im Herkunftsnachweis.

NetzbetreiberGemeindenBezug 2026Einspeisung 2026
NetzbetreiberEKZGemeindenBauma, Hittnau, Illnau-Effretikon, Russikon, Weisslingen, Wila, WildbergBezug 202626.09 Rp.Einspeisung 2026Referenz-Marktpreis, Minimum 6.00 Rp.; Nachweis bis 3.00 Rp.
NetzbetreiberWerke FehraltorfGemeindenFehraltorfBezug 202627.65 Rp.Einspeisung 2026nicht publiziert — das Tarifblatt ist für den automatischen Abruf gesperrt
NetzbetreiberGemeindewerke PfäffikonGemeindenPfäffikonBezug 202628.68 Rp.Einspeisung 2026Referenz-Marktpreis nach Art. 15 EnFV oder Minimalvergütung; Nachweis 1.50 Rp.
NetzbetreiberEW LindauGemeindenLindauBezug 202629.41 Rp.Einspeisung 2026Referenz-Marktpreis, Minimum 6.00 Rp. (unter 30 kW) und 6.20 (bis 150 kW ohne Eigenverbrauch); Nachweis 1.50 Rp.; kein Hoch-/Niedertarif

Weil alle vier Werke dem Referenz-Marktpreis folgen, ist die Einspeisung im ganzen Bezirk gleich unsicher — und die gesetzliche Untergrenze von 6.0 Rappen überall der einzige verlässliche Wert. Der Unterschied liegt beim Herkunftsnachweis: Die EKZ zahlen bis 3.00 Rappen, Pfäffikon und Lindau 1.50.

Der Referenz-Marktpreis lag im ersten Quartal 2026 bei 10.27 Rappen und im zweiten bei 3.90 — er hat sich innerhalb eines halben Jahres mehr als halbiert. Wir rechnen Ihre Offerte deshalb konsequent mit der gesetzlichen Untergrenze von 6.0 Rappen. Was darüber hinausgeht, ist Zugabe, keine Planungsgrundlage.

Die entscheidende Zahl

Der Bezirk im Vergleich: wenig Spanne, mittlere Preise

Bezugspreis 2026 in Rappen je Kilowattstunde, inklusive Mehrwertsteuer

EKZ-Gemeinden sieben von zehn Gemeinden26.09
Fehraltorf Werke Fehraltorf27.65
Pfäffikon Gemeindewerke Pfäffikon28.68
Lindau EW Lindau29.41

Zwischen der günstigsten und der teuersten Gemeinde liegen 3.32 Rappen — bei 4'500 Kilowattstunden Jahresverbrauch rund 150 Franken. Im Bezirk Dielsdorf sind es 10.12 Rappen.

Weil die Tarife nah beieinander liegen, entscheidet im Bezirk Pfäffikon vor allem der Preis der Anlage und die Qualität der Ertragsprognose. Ein Offertvergleich lohnt sich hier mehr als das Abwägen zwischen zwei Gemeinden.

Der Abstand zwischen Bezug und Vergütung liegt im Bezirk zwischen 20.1 und 23.4 Rappen. Das ist solider Durchschnitt: Ein Batteriespeicher trägt sich, braucht aber kein Sonderargument. Wärmepumpe und Ladestation verschieben die Rechnung deutlich stärker als jedes zusätzliche Modul.

Bewilligung

Bewilligung: Meldeverfahren, aber nicht rund um den Pfäffikersee

Für gut angepasste Dachanlagen in der Bauzone gilt im ganzen Bezirk das Meldeverfahren: 30 Tage vor Baubeginn melden, keine Baubewilligung nötig. Grundlage sind Paragraf 238 des kantonalen Planungs- und Baugesetzes und Artikel 18a des Raumplanungsgesetzes.

Der Pfäffikersee ist die grosse Ausnahme. Sein Ufer und die Riedflächen sind Moorlandschaft und Hochmoor von nationaler Bedeutung; für Bauten ausserhalb der Bauzone in diesem Perimeter gelten die Schutzbestimmungen des Bundes zusätzlich, und eine Anlage braucht dort eine ordentliche Baubewilligung mit Prüfung durch die Fachstellen. Dazu kommen die geschützten Ortskerne von Pfäffikon, Kyburg und Illnau. Ihr Partnerbetrieb klärt vorab, in welchem Perimeter Ihr Gebäude liegt.

Häufige Fragen aus dem Bezirk Pfäffikon

Was Hausbesitzer im Bezirk Pfäffikon am häufigsten fragen

01Mein Hof liegt am Pfäffikersee. Kann ich überhaupt bauen?

Innerhalb der Bauzone ja, im gewohnten Meldeverfahren. Ausserhalb der Bauzone im Perimeter der Moorlandschaft wird es aufwendiger: Dort gelten die Schutzbestimmungen des Bundes zusätzlich, es braucht eine ordentliche Baubewilligung, und die kantonalen Fachstellen prüfen mit.

Ausgeschlossen ist eine Anlage damit nicht — auf bestehenden Dächern landwirtschaftlicher Gebäude wurden im Kanton zahlreiche bewilligt. Aber planen Sie mehrere Monate ein und lassen Sie die Frage vor der Offerte klären. Ob Ihr Gebäude im Perimeter liegt, sieht man im kantonalen Geoportal.

02Lohnt sich der Verkauf des Herkunftsnachweises bei 1.50 Rappen?

Rechnerisch: kaum. Bei einem Einfamilienhaus mit rund 6'000 eingespeisten Kilowattstunden bringen 1.50 Rappen 90 Franken im Jahr. Dafür geben Sie das Recht ab, Ihren Strom als Solarstrom zu bezeichnen — der ökologische Mehrwert wandert zum Werk und wird dort weiterverkauft.

Bei den EKZ mit bis zu 3.00 Rappen sind es 180 Franken, was die Abwägung etwas verschiebt. Unsere Empfehlung ist in beiden Fällen dieselbe: Rechnen Sie die Anlage ohne diesen Betrag durch. Wenn sie dann trägt, trägt sie auch mit — und Sie entscheiden frei.

03Warum schwankt die Einspeisevergütung so stark?

Weil sie seit Anfang 2026 an den vierteljährlich neu festgelegten Referenz-Marktpreis des Bundes gekoppelt ist. Dieser Wert folgt dem europäischen Strommarkt und kann sich innert Monaten halbieren — das ist im Frühling 2026 genau so passiert, von 10.27 auf 3.90 Rappen.

Ein Boden ist aber eingezogen: Anlagen unter 30 Kilowatt erhalten in jedem Fall 6.0 Rappen. Im zweiten Quartal 2026 war das der einzige Grund, warum die Vergütung nicht weiter gefallen ist. Anlagen über 150 Kilowatt haben diesen Schutz nicht — für ein Wohnhaus ohne Belang, für ein Scheunendach dagegen sehr wohl.

Bis zu 3 Offerten aus der Region — für Ihr Dach im Bezirk Pfäffikon.

Sie nennen uns Ihre Adresse, dann rechnen bis zu 3 Betriebe aus der Region Ihr Dach durch — und klären, ob Ihr Gebäude im Schutzperimeter des Pfäffikersees liegt. Ohne Kosten, ohne Verpflichtung und ohne Werbeanrufe.

Datenstand 30. August 2026. Quellen: ElCom — Strompreise 2026, Standardprodukt H4 · Gemeindewerke Pfäffikon ZH — Tarife Elektrizität 2026 · EW Lindau — Rücklieferungstarif 2026 · Pronovo — Einmalvergütung Photovoltaik · BFE — Referenz-Marktpreis · Kanton Zürich — Meldeverfahren Solaranlagen. Bezugspreise inklusive 8.1 Prozent Mehrwertsteuer, aus den ElCom-Werten umgerechnet. Vergütungen exklusive Mehrwertsteuer. Tarife und Fördersätze ändern jährlich, der Referenz-Marktpreis vierteljährlich.