Solarstrom im Haushalt: wo er zuerst hingeht

Ratgeber · Verbrauch

Der günstigste Speicher ist eine Waschmaschine, die mittags läuft.

Bevor man über eine Batterie nachdenkt, lohnt der Blick auf den Tagesablauf. Fünf bis zehn Prozentpunkte mehr Eigenverbrauch kosten nichts ausser Gewohnheit.

Welche Geräte sich lohnen
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1Beginnen wir mit Ihrer Postleitzahl.

2Was haben Sie vor?

3Wie ist Ihr Dach ausgeführt?

4Wie gross ist die Fläche ungefähr?

5Soll ein Batteriespeicher dazu?

6Wann soll die Anlage stehen?

7Haben Sie eine Wärmepumpe?

8Wallbox oder Ladestation geplant?

✓Das genügt für den Anfang.

Schritt 1 von 9

Sechs kurze Fragen — die erste ist die einfachste.

PLZ eintragen — danach geht es weiter.
Schritt 2 von 9

Danach richtet sich, welche Betriebe für Sie in Frage kommen.

Schritt 3 von 9

Die Ausführung bestimmt das Befestigungssystem — und einen guten Teil der Montagekosten.

Schritt 4 von 9

Eine Schätzung genügt. Gemessen wird später vor Ort.

Schritt 5 von 9

Ein Speicher hebt den Eigenverbrauch von rund 30 auf rund 60 Prozent — deshalb fragen wir zuerst nach dem Verbrauch.

Schritt 6 von 9

Die Betriebe planen mit Vorlauf. Ein realistischer Termin hilft beim Vergleich.

Schritt 7 von 9

Sie verschiebt den Eigenverbrauch in den Winter — das ändert die Rechnung spürbar.

Schritt 8 von 9

Wer sein Auto zu Hause lädt, verbraucht den eigenen Strom selbst — das rechnet sich doppelt.

Schritt 9 von 9

Wir geben Ihre Angaben an bis zu 3 Betriebe aus der Region weiter. Sie entscheiden, wer Sie kontaktiert.

Kostenlos, unverbindlich, keine Werbeanrufe.

rund 30
Prozent Eigenverbrauch ohne Zutun
35–40
Prozent nur durch Verschieben
rund 26
Rappen wert je verschobener kWh
bis zu 3
Offerten, kostenlos
Die Reihenfolge

Wo der eigene Strom zuerst hingeht

VerbraucherVerbrauch im Jahrverschiebbar
VerbraucherWarmwasser elektrischVerbrauch im Jahr1’500–2’500 kWhverschiebbarsehr gut
VerbraucherWärmepumpeVerbrauch im Jahr4’000–6’000 kWhverschiebbargut, mit Puffer
VerbraucherElektroautoVerbrauch im Jahr2’000–3’000 kWhverschiebbargut, wenn tagsüber zu Hause
VerbraucherWaschen und TrocknenVerbrauch im Jahr400–700 kWhverschiebbargut
VerbraucherGeschirrspülerVerbrauch im Jahr200–300 kWhverschiebbargut
VerbraucherKühlen und GefrierenVerbrauch im Jahr400–600 kWhverschiebbarnicht verschiebbar
VerbraucherLicht, ElektronikVerbrauch im Jahr600–1’000 kWhverschiebbarkaum

Ein Solarstromsystem liefert seine Leistung zwischen zehn und sechzehn Uhr. Alles, was in diesem Fenster läuft, ist den vollen Bezugspreis wert — im EKZ-Netz 26.09 Rappen statt der 6.00 bis 9.00, die das Werk fürs Einspeisen zahlt.

Das grösste einzelne Potenzial ist das Warmwasser. Ein Wassererwärmer mit 300 Litern speichert umgerechnet gut zehn Kilowattstunden als Wärme — so viel wie eine mittlere Batterie, zu einem Bruchteil des Preises. Es braucht nur eine Steuerung, die ihn mittags einschaltet statt nachts.

Das Elektroauto ist der zweite grosse Posten, wenn es tagsüber zu Hause steht. Wer im Büro arbeitet, hat dieses Potenzial nicht — dann bleibt der Speicher oder die Ladung am Wochenende.

Steuerung

Was eine Steuerung können muss

Eine brauchbare Energiesteuerung misst am Hausanschluss, kennt also den tatsächlichen Überschuss, und schaltet Verbraucher danach zu. Sie sollte offene Schnittstellen haben und nicht nur über die App eines Herstellers laufen.

Ab 2027 richtet sich die Vergütung nach dem Spotmarktpreis der Stunde. Eine Steuerung, die darauf reagieren kann, wird dadurch mehr wert — sie verschiebt Verbrauch dann nicht nur nach Überschuss, sondern nach Preis.

Für den Anfang genügt oft weniger: eine Zeitschaltuhr am Wassererwärmer und die Gewohnheit, die Waschmaschine mittags laufen zu lassen.

Häufige Fragen

Was zum Eigenverbrauch im Haushalt gefragt wird

01

Lohnt sich eine Zeitschaltuhr wirklich?

Für den Wassererwärmer ja. 1’500 bis 2’500 Kilowattstunden im Jahr, zur Hälfte mit eigenem Strom gedeckt, sind 200 bis 300 Franken jährlich — bei Anschaffungskosten von wenigen hundert Franken.

Für Waschmaschine und Geschirrspüler reicht die Programmwahl am Gerät.

02

Was bringt eine Wallbox?

Eine steuerbare Wallbox lädt mit dem Überschuss statt mit voller Leistung. Wer tagsüber zu Hause ist, hebt den Eigenverbrauch damit spürbar — auf fünfzig bis siebzig Prozent.

Sie kostet 1’500 bis 3’000 Franken und braucht eine Anmeldung beim Netzbetreiber. Achten Sie auf die Überschussladefunktion; nicht jede Wallbox kann das.

03

Was ist mit Sperrzeiten?

Viele Netzbetreiber sperren Wärmepumpe und Wassererwärmer zu bestimmten Zeiten — üblich sind zwei bis vier Stunden am Tag. Das ist der Preis für den günstigeren Tarif.

Für die Steuerung heisst das: Die Sperrzeiten müssen bekannt sein, sonst plant sie an der Wirklichkeit vorbei. Ihr Netzbetreiber gibt sie auf Anfrage bekannt.

Was in Ihrem Haushalt möglich ist

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Für Ihren Ort gerechnet

Was in Ihrer Gemeinde gilt

Die Zahlen dieses Ratgebers hängen am Strompreis Ihres Werks. Auf den Gemeindeseiten steht er einzeln.

Datenstand 30. August 2026. Quellen: ElCom, Tarifwürfel 2026 · Pronovo, Einmalvergütung · EnergieSchweiz. Preise inklusive Mehrwertsteuer, Stand 2026. Vergütungen sind Jahreswerte; was in Ihrer Gemeinde gilt, steht auf der jeweiligen Gemeindeseite.